Tag 88 auf der YOLO - Pfifferlingssuche, 16 Kilometer und erster Schleusentest

⚓ Pfifferlingssuche, 16 Kilometer und erster Schleusentest

Heute sollten die Pfifferlinge endlich dran glauben. Also Wanderschuhe an, die RubberYolo klarmachen und ab in den Wald. Am Ende gab es zwar keinen einzigen Pilz, dafür aber 16 Kilometer Bewegung, ein leckeres Fischbrötchen, Tagliatelle mit Flusskrebsen und den ersten richtigen Praxistest unserer neuen POP Fender. ⚓🍄

Key Facts

Tag 88: Mirow → Wartestelle oberhalb der Schleuse Mirow
Tage: 88 / 180
Törn bisher: 48 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 735 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 103 Std. 33 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 29 ⚓
Brücken gesamt: 2 🌉
Hafentage bisher: 24 🏡⚓ (27,3 % der Reisetage)
Besonderheiten: 16 Kilometer Pfifferlingstour 🥾, Fischbrötchen und alkoholfreies Hefeweizen, 300 Liter Wasser gebunkert 💧, erste Schleusung mit den neuen POP Fendern und Übernachtung an der Wartestelle.

Tag 88 auf der YOLO

Heute Morgen fahren wir nach dem Kaffee gegen 10:00 Uhr mit der RubberYolo hinüber zur Liebesinsel.

Dort machen wir sie wie inzwischen fast schon gewohnt unter der Brücke fest.

Die Crew der SILENCIO ist mit Bordhund Jack bereits auf dem Weg ins Erbsland.


Denn schließlich ist Pfifferlingzeit. 🍄🐕

Mittlerweile kennen wir eine Abkürzung in den Wald.


Nach rund drei Kilometern fangen wir an zu suchen.

Nichts.

Nicht ein einziger Pfifferling.


Wo seid ihr bloß alle?

Wir laufen weiter bis zum Arboretum.

Hier hat der Oberförster Friedrich Scharrenberg vor über hundert Jahren seine Bäume gepflanzt.

Ein wunderschöner Ort.

Aber Pfifferlinge?

Fehlanzeige.

Langsam sinkt unsere Motivation.

Da ploppt plötzlich eine WhatsApp der SILENCIO-Crew auf.

Ein Foto.


Pfifferlinge!
🍄😄

Das gibt noch einmal richtig Auftrieb.


Denn auf unserem Rückweg kommen wir genau an dieser Stelle vorbei.

Also Augen auf.

Jeden Quadratmeter absuchen.

Und?

Nix gefunden.

So ist das eben manchmal. 😄

Also laufen wir weiter von Granzow zurück nach Mirow.

Beim Fischer gönnen wir uns erst einmal ein leckeres Fischbrötchen.

Dazu ein alkoholfreies Hefeweizen. 🥪🍺

Danach gibt es natürlich noch ein Eis bei der besten Eismanufaktur in Mirow. 🍦

Anschließend schlendern wir gemütlich zurück zur Schlossinsel.


Am Ende zeigt unsere Uhr 16 Kilometer.


Ein ordentlicher Marsch.

Auch wenn wir ohne Pfifferlinge zurückkommen, hat sich die Tour wieder einmal gelohnt.

Zurück auf der YOLO heißt es erst einmal:

Mittagspause.

Die haben wir uns heute wirklich verdient.

Am späten Nachmittag bin ich mit dem Kochen an der Reihe.


Es gibt Tagliatelle mit Flusskrebsen, die wir vorher beim Fischer gekauft haben. 🍝🦞


Ein perfekter Abschluss für unsere lange Wandertour.

Gegen 19:00 Uhr fendern wir die YOLO an Steuerbord mit unseren neuen POP Fendern aus.

Dann holen wir den Anker hoch und verlegen uns zu Ole in den Hafen.

Wir benötigen Frischwasser.


Insgesamt bunkern wir rund 300 Liter. 💧

Danach fahren wir langsam, ganz langsam, weiter zur Schleuse Mirow.


An Backbord hängen wir ebenfalls die neuen POP Fender heraus.


Da die Schleuse Spundwände hat, legen wir sie diesmal mit den zusätzlich angebrachten Leinen waagerecht an die YOLO.

Die letzte Schleusung beginnt um 20:45 Uhr.

Nach kurzer Wartezeit dürfen wir einfahren.


Die neuen Fender bestehen ihren ersten Schleusentest ohne Probleme. ⚓

Nach dem Schleusengang legen wir uns zu Berg ganz hinten an die Wartestelle.

Dort verbringen wir die Nacht.

👉 Hier klicken: Unser erster Praxistipp zu den POP Fendern

Die POP Fender sind etwas schwerer als unsere bisherigen Fender.

Außerdem sind die mitgelieferten Fenderleinen etwas dünner.

Ich habe deshalb am Ende jeder Leine einen Stopperknoten gebunden.

Sollte einem ein Fender einmal aus der Hand rutschen, lässt sich die Leine mit dem Knoten vielleicht noch besser stoppen.

Und selbst wenn ein Fender doch einmal ins Wasser fällt, wäre das kein großes Problem.

Die POP Fender schwimmen. 😊

Quelle: erster Praxiseinsatz auf der YOLO

Birgit hat für den späten Abend noch Quark mit Erdbeeren und Walderdbeeren gemacht.

Ein wenig Zimt darüber.

Lecker. 🍓

Um 22:30 Uhr geht der Tag langsam zu Ende.


👉 YOLO-Style eben:

Manchmal sucht man den ganzen Tag nach Pfifferlingen und findet keinen einzigen. Dafür entdeckt man wunderschöne Wege, gutes Essen, praktische Ideen und am Ende einen ruhigen Platz für die Nacht. Auch nicht schlecht. 😎⚓


Ausblick

Morgen geht es hinauf auf die Großen Seen. Unser Ziel ist eine geschützte Bucht in der Kleinen Müritz. Bei Nord- bis Nordwestwind sollten wir dort gut vor Anker liegen.

Am Nachmittag möchte auch die SILENCIO dort ankern. Dann gibt es wahrscheinlich eine kleine Materialshow: Die SILENCIO mit ihren neuen Liros Handy-Elastik-Leinen und wir mit unseren neuen POP Fendern. 😄⚓


Poetische Fußnote

Kein Pilz im Wald, kein Korb ward voll,
doch war der Tag trotzdem ganz toll.
Mit neuen Fendern, Wasser klar,
zeigt sich das Bordleben wunderbar.

⚓ Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.


Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:

Man lebt nur einmal – 👉 YOLO! 😎⚓


👉 Mehr Geschichten von Bord gibt's wie immer auf 👉 www.YOLO-Yacht.com

👉 Filme und Shorts unter 👉 News

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