Tag 87 auf der YOLO - Neue Fender, viel Platz und italienischer Genuss

⚓ Neue Fender, viel Platz und italienischer Genuss

Heute ist einer dieser Tage, auf die wir uns schon lange gefreut haben. Endlich halten wir unsere neuen POP Fender in den Händen. Dazu ein kleiner Einkaufsbummel durch Mirow, Campinggas vom Ole, viel neuer Platz in der Backskiste und am Abend ein deftiger italienischer Eintopf. ⚓😊

Key Facts

Tag 87: Schlossinsel Mirow – Ankertag
Tage: 87 / 180
Törn bisher: 47 Ziele 🛥️
Kilometer gesamt: 733 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 102 Std. 57 Min. ⏱️
Schleusen gesamt: 28 ⚓
Brücken gesamt: 2 🌉
Hafentage bisher: 24 🏡⚓ (27,6 % der Reisetage)
Besonderheiten: Abholung der neuen POP Fender 📦, viel Platz in der Backskiste, Einkauf in Mirow, Campinggas beim Ole und Kartoffel-Zucchini-Eintopf mit Guanciale.

Tag 87 auf der YOLO

7:00 Uhr.

Keine Sonne.

Sie soll sich aber ab 10:00 Uhr zeigen.

Also erst einmal Kaffee. ☕

Danach heißt es:

Klar Schiff!

Birgit ist am Putzen und ich mache die RubberYolo für den Fendertransport klar.

Der eMotor kommt dran und bekommt vorher noch eine feuchte Reinigung.

Danach sortiere ich unsere alten Fender.


Zwei möchten wir behalten.

Die übrigen werden aussortiert und in den Keller verfrachtet.

Dort warten sie nun zusammen mit den alten Leinen auf einen hoffentlich baldigen Abnehmer.

So.

Es geht los.

Wir steigen in die RubberYolo und fahren hinüber zur Liebesinsel.

Unter der Brücke binden wir unser Schlauchboot fest.

Jetzt nur noch ein kurzes Stück die Hauptstraße hinauf und schon stehen wir vor dem DPD-Paketshop.

Dort wartet der große Karton auf uns.



Ich schmeiße ihn mir auf die Schulter und los geht’s.

17 Kilogramm hören sich zunächst gar nicht so viel an.

Als wir wieder an der RubberYolo ankommen, schwitze ich allerdings schon ordentlich. 😅


Mit unserer wertvollen Fracht fahren wir zurück zur YOLO.

Und jetzt wird ausgepackt.


Jeder einzelne POP Fender steckt in einer eigenen Tüte.

Das erinnert mich sofort an unsere Japanreise.

Dort war schließlich auch alles mindestens dreifach eingepackt. 🇯🇵😄

Alle Tüten werden geöffnet und die Fenderleinen angebracht.

Ramis hat sogar noch Pflegemittel dazugelegt.


Das nenne wir mal Service. 👍


👉 Hier klicken: Pflegeanleitung für POP Fender

Anwendung

Nach dem Reinigen des POP Fenders empfiehlt sich im Idealfall Isopropanol, also Alkohol. Alternativ sind auch kaltes Wasser oder Mittel mit entkalkender Wirkung möglich.

Das Material des POP Fenders ist sehr widerstandsfähig gegenüber handelsüblichen Reinigern – auch gegenüber aggressiveren handelsüblichen Reinigern.

Ein Tuch in eine Schüssel legen und reichlich mit dem POP Finishing-Mittel besprühen, sodass sich das Tuch anschließend auswringen lässt.

Danach den POP Fender gründlich mit dem angefeuchteten Tuch behandeln.

Das Tuch anschließend nochmals ordentlich auswringen und überschüssiges POP Finishing-Mittel wieder abziehen.

Die Oberfläche nur dünn benetzen.

Weniger ist mehr.

Je nach Bedarf empfiehlt es sich, den Vorgang nach vier bis acht Wochen zu wiederholen, anstatt zu viel Mittel auf einmal aufzutragen.

Bei einem zu hohen Auftrag kann die Oberfläche schmierig wirken.

Vor der Auslieferung wird jeder POP Fender von Hand mit dem Pflegemittel behandelt.

Quelle: POP Fender Pflegeanleitung


Dann kommt der große Moment.

Alle neuen Fender wandern in die Fenderkiste.

Und was soll ich sagen …

Platz!

Richtig viel Platz ist plötzlich darin.

Und das, obwohl wir noch zwei unserer alten Majoni-Fender behalten haben.

Genau das hatten wir uns erhofft. ⚓

Danach geht es zum Fischer.

Danach zum Netto.

Danach ein Eis. 🍦

Und danach noch Erdbeeren kaufen. 🍓

Anschließend zurück zur YOLO.

Nach unserer Mittagspause fahren wir noch einmal mit der RubberYolo hinüber zu Ole auf die Schlossinsel.

Wir müssen unseren Müll und die ganze Pappe vom Auspacken entsorgen.

Wenn wir schon einmal dort sind, kaufen wir gleich noch Campinggas.

Eine 2,7-Liter-Flasche für 45 Euro.

Das finden wir einen richtig guten Preis. 👍

Am frühen Abend bin ich heute mit dem Kochen an der Reihe.

Es gibt einen Kartoffel-Zucchini-Eintopf mit Pastina.

Darüber kommt frisch geriebener Parmesan.

Und als Krönung ein paar knusprig ausgelassene Stücke Guanciale. Lecker. 🍲🧀

Was wir morgen machen?

Keine Ahnung.

Pfifferlinge suchen? 🍄

Weiterfahren und rauf auf die Müritz?

Oder das Luftfahrttechnische Museum in Rechlin besuchen?

Mal sehen, wie die Stimmung morgen ist.


👉 YOLO-Style eben:

Manchmal ist die größte Freude gar nicht das Auspacken, sondern der Moment danach. Wenn plötzlich wieder Platz an Bord ist, die Backskiste aufatmet und man merkt: Das lange Warten hat sich gelohnt. 😎⚓


Ausblick

Morgen lassen wir uns einfach treiben. Ob Pfifferlinge, Müritz, Claassee oder das Fliegermuseum in Rechlin – entschieden wird wie immer erst nach dem ersten Kaffee.


Poetische Fußnote

Der Karton war groß, die Freude mehr, 

nun ist die Backskist längst nicht leer.

Doch endlich passt dort alles rein,

so darf ein Skipper glücklich sein.


⚓ Mit einem Augenzwinkern zur 👉 SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.


Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!

Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:

Man lebt nur einmal – 👉 YOLO! 😎⚓



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