Tag 71 auf der YOLO - Zurück zur Liebesinsel
⚓ Zurück zur Liebesinsel
Manchmal fährt man weiter. Und manchmal fährt man zurück.
Heute gehörten wir eindeutig zur zweiten Kategorie. 😄⚓
Nicht nur, weil uns der Ankerplatz vor der Liebesinsel so gut gefallen hat. Auch die Packstation in Mirow lockte mit einigen Lieferungen, auf die wir bereits sehnsüchtig warteten. 📦
Key Facts
⚓ Tag 71: Vilzsee → Liebesinsel Mirow (Ankerplatz)
⚓ Tage: 71 / 180
⚓ Törn bisher: 40 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 636 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 88 Std. 10 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 22 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 3 🌉
⚓ Hafentage bisher: 19 🏡⚓
⚓ Besonderheiten: Rückkehr zur Liebesinsel, Knusperforelle beim Müritzfischer, Eis-Test, Erdbeeren, Packstation und Vorfreude auf neue Leinen
Tag 71 auf der YOLO
Birgit kümmert sich um den Kaffee, während ich sämtliche Luken öffne.
Schon am frühen Morgen ist klar:
Heute wird es wieder warm. ☀️
Nach dem Kaffee geht es wie gewohnt zuerst ins Wasser.
Ein kurzer Sprung in den See macht sofort wach. 🏊♂️⚓
Danach heißt es: Klar Schiff machen.
Unser Ziel steht fest:
Zurück nach Mirow.
Genauer gesagt vor die Liebesinsel.
Um 9:30 Uhr geht der Anker hoch und die YOLO setzt sich langsam in Bewegung.
Gemächlich fahren wir die Havel hinauf Richtung Mirow.
Unterwegs herrscht bereits reger Betrieb.
Charterboote kreuzen unseren Kurs.
Paddler gleiten durch die Morgensonne.
Von überall wird freundlich gewunken.
Natürlich winken wir zurück. 😄⚓
An der Schweinebrücke geben wir wie gewohnt unser Signal.
Kurz darauf passieren wir die Bootshäuser von Mirow.
Ja ja ...
Sog und Wellenschlag beachten.
Wir wissen Bescheid. 😇
Vorbei an Ole und seinem Steg.
Heute liegt dort nur noch ein großes Boot.
Wenig später fällt der Anker direkt vor der Liebesinsel.
Perfekt.
Genau so hatten wir uns das vorgestellt. ⚓
Warum heißt die Liebesinsel eigentlich Liebesinsel?
👉 Hier klicken – warum heißt sie Liebesinsel?
Die tragische Legende um Adolf Friedrich VI.
Heute verbinden die meisten Menschen den Namen mit dem Schicksal von Großherzog Adolf Friedrich VI. von Mecklenburg-Strelitz.
Der Freitod: Im Februar 1918 nahm sich der junge Regent unter bis heute ungeklärten Umständen das Leben.
Das Gerücht: Im Volk hielt sich hartnäckig die Geschichte, eine unerfüllte Liebe zu einer bürgerlichen Frau sei der Grund für seinen Suizid gewesen.
Die Ruhestätte: Entsprechend seinem Testament wurde er genau auf dieser Insel beigesetzt.
Sein selbst entworfenes Grabmal – eine von einer Schlange umwundene Säule – steht dort bis heute.
Kaum liegt die YOLO sicher vor Anker, wird die RubberYolo klar gemacht.
Heute zieht es uns zuerst zum Müritzfischer.
Dort machen wir am Steg fest und gönnen uns jeder eine Knusperforelle mit Salat. 🐟
Dazu ein alkoholfreies Hefeweizen. 🍺
Urlaub kann manchmal so einfach sein.
An unserem Tisch nehmen später zwei ausgesprochen gesprächige Thüringer Platz.
Nach kurzer Zeit reden wir gemeinsam über Urlaub und das Leben.
Die beiden hätten vermutlich auch noch bis Mitternacht weitererzählt. 😄
Danach geht es zum Netto.
Eier müssen her.
Mozzarella ebenfalls.
Schließlich kann man nie wissen, wann der nächste kulinarische Geistesblitz an Bord entsteht. 😎
Anschließend testen wir noch den empfohlenen Eisstand.
Birgit entscheidet sich für Zitrone. 🍋
Ich wage mich an Basilikum-Gurke. 🥒🍦
Der erste Eindruck?
Gewöhnungsbedürftig.
Der zweite?
Interessant.
Der dritte?
Eigentlich ganz lecker. 😄
Das Gesamtkonzept überzeugt.
Selbstgemachte Waffeln.
Hausgemachtes Eis.
Liebe zum Detail.
So muss das sein.
Natürlich blieb es nicht beim Eis.
Direkt nebenan lachten uns die Erdbeeren eines regionalen Erzeugers an. 🍓
Widerstand war zwecklos.
Also wanderte noch eine Schale Erdbeeren in die RubberYolo.
Frischer geht es kaum.
Danach fahren wir gemütlich am Ufer entlang zurück zur YOLO.
Wie so oft folgt zunächst eine kleine Pause.
Der Nachmittag gehört dem Vorschiff.
Die Sonne.
Der See.
Die Ruhe.
Mehr braucht es heute nicht.
Langsam sinkt die Sonne Richtung Horizont.
Und irgendwann verschwindet die Sonne hinter den Bäumen. 🌅
Das Kutscherverdeck wird geschlossen.
Das Ankerlicht eingeschaltet.
Und wieder einmal endet ein wunderschöner Sommertag auf der Kleinseenplatte.
Morgen wollen wir möglichst früh los zur Wanderung.
Birgit hat Pfifferlinge im Visier. 🍄😄
Eine vielversprechende Stelle haben wir bereits ausgekundschaftet.
Mal sehen, ob die Pilze das genauso sehen.
Außerdem lockt erneut die Packstation.
Und wenn alles klappt, sollen morgen endlich unsere neuen Leinen von Hamburger Tauwerk eintreffen.
Auf die freuen wir uns ganz besonders.
👉 YOLO-Style eben:
Manchmal ist der schönste Weg nach vorn einfach ein Stück zurück. ⚓😎
Ausblick
Pfifferlinge, Packstation und vielleicht neue Leinen.
Die Chancen stehen gut, dass auch morgen keine Langeweile aufkommt.
Poetische Fußnote
die Liebesinsel lag still am Strand.
Ein Ankerplatz, der das Herz berührt,
und uns schon zum zweiten Mal hierher geführt.
⚓ Mit einem Augenzwinkern zur SILENCIO – merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser.
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓
👉 Mehr Geschichten von Bord gibt's wie immer auf YOLO-Yacht







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