🔧 Tag 56 auf der YOLOHörgeräte, Dremel und Mückenschutz
🔧 Hörgeräte, Dremel und Mückenschutz
Einleitungstext
Heute stand kein großer Törn auf dem Programm. Stattdessen ging es um Hörgeräte, eine klemmende Tür, eine störrische Dachluke und die Frage, ob Magnete künftig die Mücken draußen halten. Ein typischer Hafentag eben – mit vielen kleinen Projekten und einigen Fortschritten an Bord.
Key Facts
⚓ Tag 56: Hafentag in Waren (Müritz)
⚓ Tage: 56 / 180
⚓ Törn bisher: 36 Ziele 🛥️
⚓ Kilometer gesamt: 574 km 🌊
⚓ Fahrzeit gesamt: 80 Std. 04 Min. ⏱️
⚓ Schleusen gesamt: 21 ⚓
⚓ Brücken gesamt: 2 🌉
⚓ Hafentage bisher: 11 🏡⚓
⚓ Besonderheiten: Hörgeräte-Service, Türreparatur, Kamera-Update, Mückenschutz an der Dachluke und Möwen-Dinner am Steg
Tag 56 auf der YOLO
Heute Morgen früh aufgestanden, Kaffee gemacht und den Tag begonnen wie immer.Danach habe ich mich langsam fertig gemacht, bin zum Waschhaus rüber und habe erst einmal geduscht.Um 10:30 Uhr hatte ich einen Termin bei Dr. Timmel.
Dort angekommen wurde ich sehr freundlich empfangen.
Herr Dr. Timmel ist gleichzeitig auch der Techniker und machte sich sofort daran, meine Hörgeräte zu überprüfen und einzustellen.
Das Problem erkannte er recht schnell.
Allerdings stellte sich heraus, dass die Geräte unterschiedlich konfiguriert sind. Um sie richtig aufeinander abzustimmen, müsste zunächst ein neuer Hörtest gemacht werden, den eine Kollegin übernehmen würde.
Man konnte sogar direkt an den Geräten erkennen, dass dort etwas nicht zusammenpasste.
Wir sprachen anschließend auch über die Kosten.
Herr Dr. Timmel erklärte mir, dass die komplette Anpassung ungefähr 200 Euro kosten würde.
Er war wirklich sehr nett und hat sich viel Mühe gegeben.
Am Ende kamen wir aber nicht zusammen.
Ich erzählte ihm, dass wir mit der YOLO noch nach Schwerin fahren werden. Dort gibt es einen Hörgeräte-Techniker bei Fielmann und dort sind auch meine Hörprofile gespeichert.
Die können die Geräte wahrscheinlich direkt anpassen, ohne dass dafür zusätzliche Kosten entstehen.
Also verabschiedeten wir uns freundlich und ich machte mich wieder auf den Weg zurück zum Hafen.
Zurück an Bord wartete schon das nächste Projekt.
Unsere Eingangstür hatte in letzter Zeit ständig geklemmt.
Gut, dass man auf einer YOLO fast immer das passende Werkzeug dabei hat.
Also holte ich den Dremel hervor, montierte eine Schleifscheibe und bearbeitete die Stelle, an der die Tür immer festhing.
Von oben bis unten einmal sauber nachgearbeitet.
Und siehe da:
Die Tür läuft wieder einwandfrei.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die an Bord für große Zufriedenheit sorgen. 😄
Danach wurde es etwas ruhiger.
Ich machte es mir an Bord gemütlich und schaute mir auf YouTube einen Film von Minimax an.
Die beiden, Micha und Heide, sind mit ihrer Reinke nach Schwerin gefahren.
Da wir mit der YOLO ebenfalls noch in diese Richtung wollen, schaute ich natürlich ganz genau hin.
Vielleicht entdecken wir noch den einen oder anderen Tipp für unsere eigene Reise.
Ein schöner Liegeplatz.
Ein interessantes Restaurant.
Oder einfach eine Ecke, die man sonst übersehen hätte.
Gerade solche Filme machen Spaß, weil man die Strecke schon einmal aus der Perspektive anderer Wassersportler erleben kann.
Bevor der Tag endgültig ausklang, erledigte ich noch eine weitere kleine Verbesserung an Bord.
Im Schlafzimmer hatte mich das Fliegen-, Mücken- und Insektengitter an der Dachluke schon länger beschäftigt.
Also brachte ich einige Magnete an der Dachluke an.
Das Gitter kann ich jetzt bündig anlegen und mit weiteren Magneten auf der Gegenseite fixieren.
Zumindest in der Theorie klingt das nach einer ziemlich eleganten Lösung. 😄
Ob es wirklich funktioniert, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Gerade jetzt, mitten in der Mückensaison, wird der Praxistest nicht lange auf sich warten lassen.
Wenn das System hält, könnten nächtliche Angriffe von Mücken, Fliegen und anderem Flugpersonal künftig deutlich erschwert werden.
Vor unserem Steg spielte sich am Abend noch eine kleine Szene aus der Naturdokumentation ab.
Eine Möwe hatte sich einen Fisch geschnappt und verspeiste ihn seelenruhig direkt vor unserem Liegeplatz.
Das war zwar kein besonders schöner Anblick für den Fisch, aber so ist die Natur nun einmal.
Mein erster Gedanke war allerdings ein ganz anderer:
Gott sei Dank nicht auf der YOLO! 😄
Denn jeder Bootsfahrer weiß, dass Möwen an Bord meist deutlich mehr Spuren hinterlassen als nur ein paar Fischgräten.
Damit ging ein weiterer ruhiger Hafentag zu Ende.
Keine großen Abenteuer.
Keine weiten Fahrten.
Aber wieder einige Punkte auf der Bordliste erledigt.
👉 YOLO-Style eben:
„Wer nicht fährt, schraubt. Wer nicht schraubt, plant. Und wer beides macht, lebt auf einer YOLO.“
Ausblick
Morgen warten die nächsten kleinen Projekte an Bord. Außerdem wächst die Vorfreude auf den weiteren Weg Richtung Schwerin.
Poetische Fußnote
Der Dremel sang sein Schleiferlied,
die Tür tat endlich, was man sieht.
Die Möwe speiste Fisch am Steg,
doch bitte nicht auf unserem Deck. 😎
Die poetische Fußnote entstand mit einer Prise Inspiration von der SILENCIO (merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser).
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓️
Hier die Bilder unserer Saison 2026!
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