Tag 50 auf der YOLO
Tag 50 auf der YOLO
🪨 Flüsternde Steine, 16 Kilometer und ein Grillabend wie im Kino
Key Facts
• Tage: 50 / 180 ⚓️
• Törn bisher: 33 Ziele 🚤
• Strecke: Ankerbucht Bad Stuer ⚓️
• Kilometer gesamt: 532 km 🌊
• Fahrzeit gesamt: 74 Std. 39 Min. ⏱️
• Schleusen gesamt: 21 ⚓️
• Hafentage bisher: 9 🏁⚓️
• Besonderheiten: Flüsternde Steine, Aussichtsturm, 16 Kilometer Wanderung und Grillabend auf der SILENCIO 😎
Um 7:00 Uhr gab es erst einmal Kaffee. ☕
Ein Blick nach draußen verriet sofort:
Das wird ein sonniger Tag.
Danach ging alles eher gemächlich. Schließlich lagen wir nicht im Büro, sondern in einer der schönsten Buchten am Plauer See.
Bevor es losging, zog es mich noch ins Wasser.
Wobei „ziehen“ vielleicht das falsche Wort ist.
Das Wasser war nämlich nicht nur nass.
Es war auch verdammt frisch. 🥶
Früher bin ich einfach reingesprungen.
Heute gehe ich das etwas vorsichtiger an.
Man hört ja immer wieder, dass so ein Kaltwasserschock keine besonders gute Idee sein soll.
Also langsam hinein.
Wobei ich zugeben muss:
Das langsame Abkühlen ist eher etwas für Masochisten.
Nicht für Warmduscher wie mich. 😄
Währenddessen fuhr Christian mit der Gummigurke und Jack bereits zum Ufer.
Der morgendliche Gassigang stand auf dem Programm.
Dann kam eine WhatsApp von der SILENCIO.
Und plötzlich nahm die allgemeine Betriebsamkeit an Bord deutlich Fahrt auf.
Treffen um 10:00 Uhr in der Badebucht.
Wanderung.
Christian hatte eine neue Strecke entdeckt.
Das Ziel klang vielversprechend:
Die flüsternden Steine.
Ein mecklenburgisches Stonehenge?
Das wollten wir uns ansehen. 😎
Also wurde die RubberYolo klargemacht und wir setzten zum Strand über.
Von dort ging es zunächst den bekannten Uferweg entlang.
Dann rechts den Berg hinauf.
Unterwegs tauchten tatsächlich kleine Wegweiser auf.
Ein gutes Zeichen.
Denn bislang wussten wir nicht so genau, ob wir überhaupt richtig waren. 😄
Der Weg führte durch lichten Kiefernwald und über karge Wiesen.
Fast schon eine andere Welt als unten am Wasser.
Und dann standen sie plötzlich vor uns:
Die flüsternden Steine.
Ein kleiner Steinkreis auf einer Anhöhe.
Daneben ein Aussichtsturm.
Natürlich wurde der sofort bestiegen.
Na ja, von fast allen. 😄
Jack blieb lieber unten und behielt das Rudel im Blick. 🐾
Die Aussicht war jede Stufe wert.
Weit über Wälder, Felder und den Plauer See hinweg.
Sogar der Burgturm von Plau war zu erkennen.
Danach führte uns die Strecke über das Hochplateau zurück Richtung Zislow.
Am Strandbad wartete die nächste Sehenswürdigkeit:
Ein herrlich kühles alkoholfreies Erdinger Weißbier. 🍺
Obwohl wir am Ende fast 16 Kilometer in den Beinen hatten, vergingen die vier Stunden wie im Flug.
Das lag nicht nur an der schönen Strecke.
Es lag vor allem an den Menschen.
Während Christian und ich unterwegs über Boote, Technik, Reisen und Gott und die Welt philosophierten, reden Birgit und Edith genauso munter vor sich hin. 😄
Es ist eine echte Seltenheit, Menschen zu treffen, mit denen man so unkompliziert unterwegs sein kann und bei denen einfach alles passt.
Solche Begegnungen sind ein Geschenk und machen einen Törn oft wertvoller als jede Sehenswürdigkeit.
Zurück in der Bucht lagen YOLO und SILENCIO friedlich nebeneinander vor Anker.
Fast so, als würden auch die beiden Boote den Tag genießen. ❤️
Am Nachmittag stand dann der nächste Höhepunkt auf dem Programm.
16:00 Uhr – Grillen auf der SILENCIO.
Also wurde alles zusammengesucht, eingepackt und in die RubberYolo verladen.
Heute stand schließlich ein echtes Duell an:
COBB Holzkohlegrill gegen COBB Gasgrill. 🔥
Die Überfahrt dauerte nur wenige Minuten.
Trotzdem beeindruckt mich die SILENCIO jedes Mal aufs Neue.
Boot kann man das eigentlich kaum noch nennen.
Das ist ein Schiff 😄
Unglaublich breit.
Edith hatte den Tisch bereits liebevoll vorbereitet.
Teller. Gläser mit Stiel. Gläser ohne Stiel.
Alles perfekt eingedeckt.
Man sah sofort, wie viel Herzblut darin steckte. ❤️
Der COBB-Gasgrill lief anschließend zu Höchstform auf.
Nürnberger Würstchen.
Lammlaxe.
Lammkoteletts.
Hühnchen.
Gegrillte Ananasscheiben zum Lamm 🍍
und Birgits selbst gemachter Couscoussalat und Rote Zwiebel, Chutney.
Eine überraschend geniale Kombination.
Dazu diese Kulisse.
Der Plauer See lag ruhig vor uns.
Die Sonne wanderte langsam Richtung Horizont.
Das Wasser spiegelte die Farben des Abends.
Gute Stimmung.
Gutes Essen.
Gute Gespräche.
Und vor allem:
Tolle Menschen mit denselben Interessen.
Während wir auf der SILENCIO saßen und die Sonne langsam über dem Plauer See versank, wurde mir wieder bewusst, wie besonders solche Momente sind.
Nicht die Kilometer.
Nicht die Technik.
Nicht die Ziele.
Sondern die Menschen, mit denen man sie erlebt. ❤️
Als die Sonne schließlich hinter dem See verschwand, machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Mit der RubberYolo ging es zurück zur YOLO.
Die Wasseroberfläche war inzwischen fast spiegelglatt.
Und während wir zurückfuhren, dachte ich nur:
Ich weiß nicht, ob man so einen Tag überhaupt noch toppen kann.
Danke an die SILENCIO für diesen wunderbaren Abend.
Für die Gastfreundschaft.
Für das fantastische Essen.
Und für eine Kulisse, die mich tatsächlich an das Knottnkino in Südtirol erinnert hat.
👉 YOLO-Style eben:
„Manchmal fährt man los, um einen See zu erkunden – und findet dabei Menschen, die den Törn erst richtig besonders machen.“ 😎
Ausblick
Morgen werden wir das andere Ufer des Plauer Sees erkunden. Mal sehen, welche Überraschungen dort bereits auf uns warten.
Poetische Fußnote
Am Plauer See zog leise die Sonne vorbei,
Birgit, Edith, Christian und Thomas waren frei.
Die SILENCIO glänzte im Abendrot so schön,
und selbst die flüsternden Steine wollten nicht mehr gehen. 😎
Die poetische Fußnote entstand mit einer Prise Inspiration von der SILENCIO (merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser).
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓️
👉 Mehr Geschichten von Bord gibt’s wie immer auf www.YOLO-Yacht.com
Hier die Bilder unserer Saison 2026!








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