Tage: 52 / Sturm, Abschied und ein Hornsignal zum Nachhall
🌩️ Sturm, Abschied und ein Hornsignal zum Nachhall
Eine amtliche Unwetterwarnung, Sturmböen in der Bucht und der Abschied von der SILENCIO. Kein großer Fahrtag, aber einer, der in Erinnerung bleibt.
Key Facts
• Tage: 52 / 180 ⚓️
• Törn bisher: 33 Ziele 🚤
• Strecke: Ankerbucht Bad Stuer ⚓️
• Kilometer gesamt: 532 km 🌊
• Fahrzeit gesamt: 74 Std. 39 Min. ⏱️
• Schleusen gesamt: 21 ⚓️
• Hafentage bisher: 9 🏁⚓️
• Besonderheiten: Amtliche Unwetterwarnung, Sturmböen bis 110 km/h
Tag 52 auf der YOLO
Der Wetterbericht hat Sturm aus Süd angesagt.
Gegen Mittag wird es unruhig.
Ich nehme den eMotor von der RubberYolo ab.
Ich möchte nicht, dass der eMotor kopfüber im Wasser liegt, wenn der Wind die RubberYolo umdrehen sollte.
Die SILENCIO meldet, dass sie erst am späten Nachmittag losfährt, wenn der Sturm durchgezogen ist.
Ich selber mache mich wieder an dem Blog zu schaffen.
Bei einem Blick aus dem Fenster sehe ich, dass die SILENCIO ihren Mast gelegt hat.
Sie werden sich dann bald wohl auf den Weg machen.
Wir bleiben noch hier in der Bucht.
Das waren echt schöne Tage mit der SILENCIO-Crew.
Christian schreibt gerade, dass er den COBB Gasgrill bestellt hat und dass er am Mittwoch ankommt.
Da freuen wir uns schon auf die nächste Zusammenkunft.
Dann meldet sich auch noch die Warn-App mit einer amtlichen Unwetterwarnung.
Orkanböen bis 110 km/h, heftiger Starkregen und sogar Hagel werden angekündigt.
Da schaut man als Ankerlieger schon etwas genauer auf die Wetterkarte.
Um 15:00 Uhr wurde aus der Warnung Realität.
Der Regen prasselte auf das Deck und die Böen drehten die YOLO immer wieder im Wind.
Wir hatten alles vorbereitet.
Regenzeug.
Rettungswesten.
Livebelt.
Und immer wieder wanderte der Blick zum Anker.
Falls nötig, hätten wir ihn gehoben und neu gesetzt.
Doch die YOLO machte ihren Job.
Der Anker hielt.
Wir blieben sicher in unserer Bucht.
Nach etwa 45 Minuten war der Spuk vorbei.
Fast so schnell, wie er gekommen war.
Langsam wurde es heller.
Die Wolken rissen auf und die Bucht kam wieder zur Ruhe.
Und dann kam der Moment, von dem wir wussten, dass er irgendwann kommen würde.
Die SILENCIO machte sich bereit zum Ablegen.
Christian stand am Bug und holte den Anker hoch.
Langsam setzte sich das Schiff in Bewegung.
Bei der Vorbeifahrt an der YOLO ertönte noch einmal das Horn.
Nicht irgendein Horn.
So ein richtiges Männer-Spielzeug. 😄
Tief.
Kräftig.
Unüberhörbar.
Wir winkten uns gegenseitig zu und schauten der SILENCIO noch lange hinterher.
Bis sie schließlich hinter der Landspitze verschwand.
Und plötzlich wirkte die Bucht ein gutes Stück leerer.
Es waren wirklich schöne gemeinsame Tage.
Gemeinsame Wanderungen.
Gute Gespräche.
Grillabende.
Und viele schöne Stunden auf dem Wasser.
Ein bisschen traurig sind wir deshalb schon.
Aber so ist das auf dem Wasser.
Man fährt weiter.
Und irgendwann trifft man sich wieder.
👉 YOLO-Style eben:
„Manche Boote verschwinden hinter dem Horizont – die gemeinsamen Erinnerungen bleiben an Bord.“
Ausblick
Morgen kehrt wieder etwas Ruhe in die Bucht ein. Mal sehen, was Wind und Wetter vorhaben und wohin uns die nächsten Tage führen.
Poetische Fußnote
Der Sturm zog weiter, die Bucht wurde still,
weil jede Reise irgendwann weiterziehen will.
Ein letzter Gruß vom Horn hallte weit über den See,
doch wir wissen genau: Man sieht sich wieder – olé. 😎
Die poetische Fußnote entstand mit einer Prise Inspiration von der SILENCIO (merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser).
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓️
👉 Mehr Geschichten von Bord gibt's wie immer auf www.YOLO-Yacht.com
Hier die Bilder unserer Saison 2026!
Filme und Shorts unter News




Kommentare
Kommentar veröffentlichen