Tag 48 auf der YOLO
🚶♂️ Zwölf Kilometer später gab’s Fischbrötchen
Key Facts
• Tage: 48 / 180 ⚓️
• Törn bisher: 32 Ziele 🚤
• Strecke: Binnensee Röbel ⚓️
• Kilometer gesamt: 483 km 🌊
• Fahrzeit gesamt: 68 Std. ⏱️
• Schleusen gesamt: 21 ⚓️
• Hafentage bisher: 7 🏁⚓️
• Besonderheiten: 12 Kilometer Wanderung, Blog-Fieber und Fischbrötchen vom Müritzfischer 😎
Tag 48 auf der YOLO
Gestern Abend ist es mal wieder deutlich später geworden als geplant.
Dieser Google-Blog entwickelt sich langsam zu einer ausgewachsenen Sucht. 😄
Eigentlich wollte ich nur ein paar Kleinigkeiten ändern.
Ihr kennt das sicher.
Dann entdeckt man die nächste Baustelle.
Und die nächste.
Und plötzlich ist Mitternacht.
Mittlerweile spiele ich sogar mit dem Gedanken, die komplette Webseite dorthin umzuziehen.
Früher habe ich am Boot geschraubt.
Heute schraube ich an HTML.
Der Unterschied?
Man wird bei beidem nie fertig. ⚓️💻
Entsprechend spät kam ich heute Morgen aus der Koje.
Birgit dagegen war längst mitten in ihrer Morgenroutine.
Nach dem Kaffee wollte ich natürlich sofort wieder an den Blog.
Birgit hatte allerdings einen anderen Plan.
„Wir gehen jetzt laufen.“
Diskussion zwecklos. 😄
Also wurde die RubberYolo klargemacht und wir setzten zum Stadthafen über.
Vorher wurde noch schnell der Müll entsorgt.
Dann ging es los.
Der Weg führte zunächst über ehemalige Viehwiesen.
Links und rechts dornige Sträucher.
So eine Art biologischer Stacheldraht aus einer anderen Zeit.
Hydrant
Der erste Teil der Strecke war richtig schön.
Später verlief der Weg allerdings ziemlich lange an einer Straße entlang.
Da wurden die Beine zwar nicht kürzer, aber die Strecke gefühlt länger. 😄
Gefunden hatte Birgit die Route übrigens in der App Waterkaart.
Eigentlich eine holländische Bootsnavigation.
Aber offenbar wissen die Holländer nicht nur, wie man Boote bewegt.
Sie gehen anscheinend auch zu Fuß. 🇳🇱😎
Als wir wieder im Hafen ankamen, standen 12 Kilometer auf dem Zähler.
Für heute völlig ausreichend.
In der Müritzterrasse gönnten wir uns erst einmal ein alkoholfreies Weizenbier. 🍺
Das hatten wir uns verdient.
Man muss Prioritäten setzen.
Zurück auf der YOLO war erst einmal Pause angesagt.
Die Füße hoch.
Ein Blick aufs Wasser.
Und einfach mal nichts tun.
Zumindest für kurze Zeit.
Denn am späten Nachmittag saß ich natürlich schon wieder vor dem Blog. 😄
Wer neugierig geworden ist, kann gerne einmal vorbeischauen:
Langsam entsteht dort genau die Seite, die ich mir immer vorgestellt habe.
Persönlich.
Übersichtlich.
Und voller Geschichten von Bord.
Morgen soll es dann endlich weitergehen.
Unser Ziel ist Bad Stuer.
Die Strecke führt über die Müritz, die Kleine Müritz, den Eldenburger Kanal, den Kölpinsee, den Flesensee, den Malchower See und schließlich den Plauer See.
Allein die Namen klingen schon nach Urlaub. ⚓️
Und ganz ehrlich:
Ich mag diese Ankerbucht.
Warum?
Keine Ahnung.
Manche Orte fühlen sich einfach richtig an.
Windy verspricht stabiles Wetter.
Wir werden sehen, ob sie recht behält. 😎
👉 YOLO-Style eben:
„Eigentlich wollte ich heute nur kurz am Blog basteln. Zwölf Kilometer später saß ich mit Fischbrötchen in der Hand wieder davor.“
Ausblick
Morgen heißt es endlich wieder Leinen los. Bad Stuer wartet und eine der schönsten Strecken der Mecklenburgischen Seenplatte liegt vor unserem Bug.
Poetische Fußnote
Der Blog hielt mich fest und die Nacht wurde lang,
am Morgen zog Birgit mich einfach auf Gang.
Zwölf Kilometer später war jede Ausrede fort,
und zwei Fischbrötchen retteten stilvoll den Ort. 😎
Die poetische Fußnote entstand mit einer Prise Inspiration von der SILENCIO (merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser).
Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!
Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:
Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓️
👉 Mehr Geschichten von Bord gibt’s wie immer auf www.YOLO-Yacht.com
Hier die Bilder unserer Saison 2026!
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