Tag 45 auf der YOLO. Hase mit Vollgas, Blogfrust und Tapas auf der SILENCIO ⚓️








Key Facts

Tage: 45 / 180 ⚓️
Strecke: Röbel / Röbeler See ⚓️
Törn bisher: 30 Ziele 🚤
Kilometer gesamt: 481 km 🌊
Fahrzeit gesamt: 68 Std. ⏱️
Schleusen gesamt: 21 ⚓️
Gelaufene Kilometer heute: 10 km 🚶‍♂️🌿
Gelaufene Kilometer im Mai: 74 km 😎
Besonderheiten: Naturschutzgebiet, Hase, Nachtigall & SunDowner auf der SILENCIO 😎


Tag 45 auf der YOLO

Wir waren heute zwar früh aufgestanden.

So richtig in den Trott kamen wir allerdings nicht. 😂⚓️

Der Kaffee war da.

Das Wetter auch.

Nur die Motivation brauchte noch etwas Anlaufzeit.

Zum Glück hatten wir uns mit Edith, Christian und Jack zum Laufen verabredet.


Röbel




Die drei waren bereits mit dem Schlauchboot unterwegs.

Also machten wir die RubberYolo klar und hinterher ging’s. 🚤😄

Heute war deutlich weniger Wind als gestern.

Dafür fühlte sich die Luft frisch und fast ein bisschen kühl an.

So ein Morgen, bei dem man erstmal die Hände um die Kaffeetasse legt und denkt:

Sommer geht irgendwie anders. 😂☕️

Mit der RubberYolo verließen wir den Stadtsee und fuhren zur Anlandebucht am Röbeler See.


Test




Dort wurden die Boote ordentlich gesichert und dann hieß es:

Laufschuhe an und los. 🚶‍♂️🚶‍♀️🌿

Der Weg führte zunächst wieder an der Pferdekoppel vorbei.

Heute allerdings ohne neugierige Stute.

Offenbar hatte sich inzwischen herumgesprochen, dass wir keine Gefahr darstellen. 🐎😄

Je weiter wir liefen, desto ursprünglicher wurde die Strecke.

Aus Weg wurde Pfad.

Aus Pfad wurde Wildwechsel.

Und irgendwann war selbst der Wildwechsel nicht mehr ganz sicher. 😂⚓️

Links und rechts schob sich die Natur immer näher an den Weg heran.

Das hohe Gras stand dicht.

Die Büsche rückten zusammen.

Und man hatte das Gefühl, dass der Wald langsam beschließt, sich alles zurückzuholen. 🌿😄

Immer wieder sahen wir Rehe auf den Wiesen.

Sie beobachteten uns aufmerksam.

Vermutlich diskutierten sie gerade, ob wir hierher gehören oder nicht. 🦌😂

Am Ende der Strecke stand schließlich das bekannte Schild mit der gelben Eule.

Naturschutzgebiet.

Ende der Wanderung.

Zumindest in dieser Richtung.

Also drehten wir um.

Kurz darauf sorgte Jack für Unterhaltung.

Plötzlich schoss ein Hase aus dem hohen Gras. 🐇💨

Und zwar mit einer Geschwindigkeit, bei der selbst ein Außenborder neidisch werden könnte. 😂⚓️

Jack war sofort aufmerksam.

Doch bevor daraus ein sportlicher Wettkampf werden konnte, kam von Edith ein kurzer, klarer Befehl.

Und zack …

stand Jack wieder geschniegelt an ihrer Seite. 🐕😄

Schon beeindruckend.

Im jungen Korn konnte man die Spur des Hasen noch lange erkennen.

Wie eine kleine Autobahn mitten durchs Feld. 🌾

Auf dem Rückweg hörten wir dann die Nachtigall.

Nicht irgendwo weit entfernt.

Sondern direkt aus dem Gebüsch neben dem Weg.

Dieser Gesang mitten in der Natur war fast der perfekte Abschluss unserer Wanderung. 🎶🌿

Manche Dinge kann man einfach nicht fotografieren.

Die muss man erleben.

Zurück an Bord beschäftigte mich dann ein ganz anderes Thema.

Unser Blog.

Und ich muss sagen:

Der macht deutlich mehr Arbeit als gedacht. 😂

Vor allem die Bilder.

Am Nachmittag begann ich deshalb mit einem neuen Google-Blog.

Klingt erstmal einfach.

Ist es natürlich nicht.

Allein die Auswahl eines Layouts kann einen halben Nachmittag beschäftigen.

Und dann diskutiert man plötzlich mit einem Computer über Seitenränder.

Ich wollte sie anders.

Google auch.

Google hat gewonnen. 😂⚓️

Eigentlich wollten wir heute noch Proviant einkaufen.

Aber wie so oft auf der YOLO hatte der Tag andere Pläne.

Also blieb das erstmal auf später verschoben.

Am späten Nachmittag startete stattdessen das Bordrestaurant.

Auf der Karte:

Sardinen-Carbonara.

Klingt gewagt.

War aber richtig lecker. 😎⚓️

Nach dem Essen noch schnell klar Schiff.

Und dann kam der Höhepunkt des Tages.

SunDowner auf der SILENCIO 🌅⚓️

Also wieder hinein in die RubberYolo und rüber.

Und jedes Mal staune ich erneut über dieses Achterdeck.

Breit. Sehr breit.

Da wirkt die YOLO fast schon wie ein sportliches Boot. 😂⚓️

Edith hatte Tapas vorbereitet.

Salami.

Schinken.

Brot.

Dazu Rotwein und Weißwein. 🍷😌

Und dann diese Kulisse.

Die Sonne verschwand langsam hinter dem See.

Das Wasser wurde glatt.

Die Farben immer wärmer.

Und plötzlich sitzt man da und denkt:

Genau deshalb machen wir das alles.

Keine Termine.

Keine Hektik.

Kein Alltag.

Nur Wasser, Freunde und ein Sommerabend auf der Seenplatte. 😌⚓️

Irgendwann ging draußen auf der YOLO das Ankerlicht an.

Unser persönliches Signal:

👉 Zeit für den Heimweg.

Also wieder hinein in die RubberYolo und zurück zum eigenen Ankerplatz.






Liebe Edith, lieber Christian,

das war ein wunderschöner Abend bei euch an Bord.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft, die Gespräche, die Tapas und diesen traumhaften Sonnenuntergang. 😎⚓️



👉 YOLO-Style eben:

„Manchmal braucht es keinen Hafen, kein Restaurant und keinen Eventkalender. Ein paar Freunde, ein Sonnenuntergang und ein Glas Wein reichen völlig aus.“ 😎⚓️



Ausblick

Morgen früh wollen wir wieder laufen.

Danach müssen wir wirklich mal Proviant bunkern.

Wirklich.

Also wahrscheinlich.

Vielleicht.

Mal sehen. 😂⚓️


Poetische Fußnote

Der Hase gab Gas und verschwand im Korn,
Jack blieb geschniegelt und völlig ohne Zorn. 😄
Dann Tapas und Wein im Abendrot am See,
und glücklich fuhr die RubberYolo zurück zur YOLO in der Näh. 😎⚓️


Die poetische Fußnote entstand mit einer Prise Inspiration von der SILENCIO (merci an unsere Nachbarn auf dem Wasser).

Bleibt weiterhin neugierig und gespannt!


Schließlich sind wir ja auf dem Wasser und da gilt:



Man lebt nur einmal – YOLO! 😎⚓️


Kommentare